Dokumentationen

Und hier die Beiträge zu Sergej Prokofieff und Judith von Halle. Ergänzend zu S. O. Prokofieff hier noch eine teilweise Übersetzung der Gratis-Hetzschrift von Valerij Korschikow gegen die teuflischen Gegner von S. O. Prokofieff: “Die Verfinsterung des Herzens und das Licht wahrer Menschlichkeit”. Und eine Stellungnahme des Verlegers: Vom Umgang der “Anthroposophen” mit der Wahrheit.

  • Ein “ewiges” Problem der Anthroposophen wurde im alternativen Nachrichtenblatt (Ein Nachrichblatt – ENB) im Februar 2021, also nach fast 100 Jahren, erstmals aufgegriffen (Nr. 3, 2021). Am 8. Februar 1925 wurde die von Rudolf Steiner an Weihnachten 1923 gegründete Gesellschaft ad absurdum geführt, ein Umstand, der bis um die Jahrtausendwende von offizieller Seite verheimlicht und unterdrückt worden war (und nur im Zusammenhang mit dem Versuch, jene Weihnachtstagug zu “klonen”, zugegeben wurde), und über den pseudo-oppositionelle Kreise seit den 1980er-Jahren leider hinterhältige Verwirrung stiften. (Es liegen uns Protokolle von Sitzungen aus den 1980er-Jahren vor, in denen Rolf Saacke empfahl, seine “Variante” den schlüssigen Untersuchungen von Dr. Ernst vorzuziehen, weil der damalige Vorstand (insbesondere Günther Wachsmuth) sonst schlecht [kriminell] dagestanden hätte, was wiederum die Mitglieder nicht hätten ertragen können. Und Saacke fand damit erstaunlicherweise eine breite Zustimmung bei der Anthroposophischen Vereinigung von Jakob Streit. Und so erhob man seither die Saacksche Variante zum “8. Februar-Evangelium”, die man gegen jeden Widerstand aufrecht erhalten wollte. Es war eine Art Komplott des damaligen Nachlassvereins mit der Streit-Vereinigung, die den absurden Standpunkt von Pforzheim (Saacke, Buchleitner) gegen jenen von Schopfheim (Menzer, Ernst) bekämpft haben. Und man kann es kaum glauben, dass es diese Leute damals nicht zu stören schien, durch diesen faulen Kompromiss, Rudolf Steiner zum Deppen zu machen, der demzufolge unfähig gewesen war, seiner Weihnachtstagungs-Gesellschaft eine juristisch einwandfreie Strukturen zu geben! – Interessant ist ebenso, dass ein versierter anthroposophischer Methodologe, in eigener Regie 2005 die Weihnachtstagung analysiert hat, die Arbeit von Rudolf Menzer in schon fast peinlich-beschämender Art missverstanden hat, ihn dennoch anfänglich lobt, ihm dann reine Verstandesseele vorwirft, um ihn schlussendlich bei den “Gegnern” einordnet, vor denen man warnen muss. Und dies allein dank dem Umstand, dass er überzeugt war, das falsche Spiel von Günther Wachsmuth & Co. ignorieren zu können und verteidigen zu müssen. Hier eine Entgegnung darauf.)

Der kürzlich verstorbene Rudolf Menzer hatte diesen Fragenkomplex schon längst aufgearbeitet und nachgewiesen, dass Rudolf Steiner alles richtig gemacht hatte, seine Instruktionen aber nicht ausgeführt worden waren. Klar, dass diese einleuchtende Erkenntnis von der Nomenklatur (bis zum Jahrhundertende) ignoriert, und von der Schein-Opposition sogar in einer fanatisierenden Art und Weise unterdrückt wird. Rudolf Menzers klärt in seinem Buch sachlich-nüchtern über diesen schweren Betrug an Rudolf Steiner auf. Doch es wurde nach Bedarf, wie hier dargestellt, weiter gefälscht und gestritten. Hier noch ein Hinweis auf unsere neueste Dokumentation vom Mai 2022: “Von der unausweichlichen Tragödie einer anthroposophischen Gesellschaft.

  • Obwohl die Angaben und Argumente im Nachrichtenblatt (3, 2021) mit Rudolf Menzers Buch übereinstimmen, wird dieses Schlüsselwerk leider mit keinem Wort erwähnt. Wir haben 2009 davon auch eine Kurzfassung als Sonderdruck veröffentlicht. Redaktionell waren am Buch und der Broschüre auch Dr. Gottwalt Kuhn und Dr. Manfred Kölsch beteiligt, von dem der folgende Kommentar zu den damaligen Gerichtsurteilen [2003] nach der versuchten “Klonung” der Weihnachtstagung stammt:

Dr. jur. Manfred Kölsch bestätigt anlässlich der Dornacher und Solothurner Gerichtsurteile die Befürchtung, dass das Gericht nicht nur von der AAG-Nomenklatur, sondern ebenso von beiden Klägerparteien irreführend informiert worden war. Das Urteil wurde von beiden Klägerparteien als Sieg gefeiert – ein Sieg, der wiederum die Kompetenz Rudolf Steiners in Frage stellt, wie das bei den “Konstitutionsforschern” der Saacke-Strömung seit Jahrzehnten praktiziert wird. Der Bericht lautet entsprechend: Alle sind Sieger auf Kosten des Ansehens Rudolf Steiners.

Zur ersten Auflage von Rudolf Menzers Buch hier zwei Leserreaktionen.

Doch, der gefährlichste Angriff auf die Anthroposophie Rudolf Steiners findet spätestens seit den 1980/1990er-Jahren durch eine Bewegung statt, die als Gideon Spicker-Verein durch Herbert Witzenmann initiert worden war.  Wir hatten das Problem der Akademiker bereits vor einem Jahrsiebt im Rundbrief Nr. 100 darzustellen versucht. Hier nun die neu überarbeitete Fassung über den Angriff der Akademiker.

  • Zu den «Verschwörungstheoretiker-Theorien» des Heinz Buddemeier schrieb Hans Urheim einen ausführlichen Kommentar. Eine Persiflage dazu finden Sie auf unserer Seite “Humor”. Anton Kimpfler als chronisch-neurotischer Leugner jeglicher Verschwörung brachte darauf in seinem Esoterikheft «Wege» eine Ergänzung, um Heinz Buddemeiers Bericht zu rechtfertigen. Sie war in Nr. 3/2005 erschienen: Hier können Sie es sich zu Gemüte führen!
  • Mit 30 Jahren Verspätung ist nun auch der dritte Band von Werner Greubs Werk “Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals” als Manuskriptdruck erschienen: “Erwachen an Goethe” – ein wesentlicher Beitrag zu einem besseren Verständnis von Goethe und seinem Werk. Funktionäre haben damals das Erscheinen der Werke Werner Greubs verhindert, wie dies bereits in Band II ausführlich berichtet wird. Alle Infos finden Sie hier.

Und noch Blicke in die äussere Welt:

Letzte Aktualisierung dieser Rubrik: 15.5.2022