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Kritische Anmerkungen

zur Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung

Die “Anthroposophen” sind so eine Art okkulte Dünnbrettbohrer: Meditieren, Phantasieren, durch Schlüsselöcher kucken und alle unerfreulichen Fakten als “Verschwörungstheorien” ablehnen. Jetzt, nachdem Putin und Trump von der seit langem praktizierten Weltverschwörung erzählen, und uns sagen, dass sie dagegen kämpfen wollen, kommen diese Empfindungsseelen-Anthros zum Schluss, dass auch diese mächtigsten Männer der Welt sich in einem Irrtum befänden. Vor allem gegen Trump bilden diese bemitleidenswerten Esoteriker, Akademiker und Funktionäre  eine Hetze und beweisen damit nochmals, dass sie völlig ahnungslose Zeitgenossen sind und eigentlich in eine fromme “Sonntagsschule” gehören. Hier ein Kommentar dazu.

Das alternative Mitteilungsblatt Ein Nachrichtenblatt (ENB) hat erstmals ein uraltes Problem unserer Gesellschaft offengelegt. Am 8. Februar 1925 war die von Rudolf Steiner Ende 1923 gegründete sogenannte Weihnachtstagung-Gesellschaft durch eine Versammlung des “Bauvereins”, in Abwesenheit und entgegen der Absicht Rudolf Steiners, der seit Michaeli 1924 krank lag, in eine exoterische Verwaltungsgesellschaft umgewandelt worden. Lange wurde versucht, diesen Umstand totzuschweigen, um die diesbezüglichen Illusionen der braven Anthroposophen aufrecht zu erhalten. Erst anlässlich der Turbulenzen im Jahre 1935 (diverse Ausschlüsse) sickerte erstmals durch, dass die AAG  die Esoterik für eine Statutengesellschaft ausgetauscht hatte, in der sich nun alle Mitglieder befanden. Die retardierenden Kräfte in der Nomenklatur erhielten Ende der 1980er-Jahre noch Unterstützung durch eine Schein-Opposition. Diese Gruppe wollte die eigentlichen Drahtzieher der dramatischen Ereignisse von 1924-1925, welche die Anweisungen Rudolf Steiners ignoriert hatten, auf Kosten von Rudolf Steiner entlasten. Dazu mussten sie die freien Forscher wie Rudolf Menzer, der mit Dr. Ernst (gest. 1986), zusammengearbeitet hatte, zum Schweigen gebracht werden. Deren Enthüllungen hätten das Lügengebäude der Nomenklatur ebenso zu Fall gebracht, wie die Ideologien dieser Schein-Opposition. An diesen boshaften Umtrieben war auch der Nachlassverein beteiligt. Nachdem nun erstmals in einem inzwischen etablierten Nachrichtenblatt Rudolf Menzers Darstellung in aller Kürze veröffentlicht worden ist – leider ohne seinen Namen zu nennen, möchten wir unsererseits auf Rudolf Menzers Buch, sowie die Kurzfassung davon, hinweisen, die wir 2006, resp. 2009 veröffentlicht haben. Rudolf Menzer räumt darin in sachlich-nüchternen Art mit diesem “Putsch” gegen Rudolf Steiner und den nachfolgend ergänzten Lügen auf.

Bondarews fragwürdige Meinung über das Buch von Rudolf Menzer: 1999 haben wir von Gennadij Bondarew als letztes Projekt den “Erzengel Michael” veröffentlicht, womit unsere Zusammenarbeit geendet hatte. Im Jahre 2005 brachte Bondarew dann in eigener Regie “Die Weihnachtstagung in geänderter Zeitlage” heraus. Darin sollte er sich auch mit rechtlichen Fragen befassen wie z.B., ob die Weihnachtstagungsgesellschaft nach der ominösen Geheimversammlung vom 8. Februar 1925 noch existent, resp. schon “verduftet” war, oder ob sie seither nur noch als der in AAG umbenannte “Bauverein” als exoterischer Verwaltungsapparat vorgibt, dies zu sein, in dem wir alle Mitglieder wären (siehe Beitrag oben aus “Ein Nachrichtenblatt”, Nr. 3-2021). – Dazu hat sich Bondarew auch mit den umfassenden Ausführungen von Rudolf Menzer in dessen erster Auflage von “Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft von Weihnachten 1923 und ihr Schicksal” beschäftigt. Nach anfänglichem Lob zeigte sich allerdings, dass Bondarew die Faktologie – und/oder die deutsche Sprache – nicht ausreichend beherrscht. Deshalb ist er wohl, wie viele der ideologisch befangenen Mitstreiter (aus der Strömung von Rudolf Saacke), in unsachgemässe Rechthaberei abgedriftet. – Ein Jahr später, 2006, konnten wir dann eine wesentlich verbesserte Neuauflage von Menzers Buch veröffentlichen, an der noch weitere Persönlichkeiten (ein Arzt und ein ehem. Richter) konkret mitgearbeitet haben. – Und Rudolf Menzer verdanken wir auch einen erhellenden Kommentar zu den unsachgemässen bis absurden Unterstellungen Bondarews in dessen Buch über die Weihnachtstagung.

Hier finden Sie unsere bisherigen Beiträge zum «Esoterischen Jugendkreis» in einer PDF-Datei zusammengefasst.

Und hier zahlreiche Beiträge zu Sergej Prokofieff und Judith von Halle ebenfalls in einem Dossier zusammengefasst.

Beitrag von Rudolf Menzer zum 8. Februar 2009, dem Jahrestag der Tragödie – oder des Betrugs – vom 8. Februar 1925.

Am 30. März 2009 war Rudolf Steiners 84. Todestag. Um diesen Tod ranken sich viele Geheimnisse, welche mit der tragischen Entwicklung innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, gegründet an der Weihnachtstagung 1923, eng verflochten sind. Rudolf Menzer fasste dazu einige Gedanken zusammen.

Die Umstülpung der Impulse Rudolf Steiners durch seine “Nachfolger”. Eine Darstellung auch für Nicht-Anthroposophen: Das Goetheanum auf dem Dornacher Bluthügel.

Die Anthroposophen werden nicht erst heute infiziert von New Age Ideen und anderen Abartigkeiten, welche durch Logen und andere okkulte Kreise, welche die institutionalisierte AAG längst unterwandert haben, gefördert werden. Dass dieses Phänomen bereits zu Zeiten Rudolf Steiners akut war, kann der Leser anhand von drei Textfragmenten aus der Zeit entnehmen. Schon damals waren es namhafte Autoren, die im Wochenblatt entsprechende Vorstellungen über die Mitglieder ergossen haben: Otto Fränkl (ganzer Text), Ita Wegman und Friedrich Rittelmeyer.

Von betroffener Seite wurde uns vorgeworfen, dem «freien forum anthroposophie» (ffa) von Detlef Oluf Böhm, zu Unrecht, katholisierende Tendenzen vorzuwerfen. Die Frage war eher, welcher Geist beim ffa weht, resp. welche Verhaltensgewohnheiten dort herrschen. Es war für uns klar erkennbar, dass dogmatisch-jesuitischen Glaubensbekenntnissen nachgelebt wurde, besonders bei den Konstitutionsfragen, wie dies Detlef Oluf Böhm und seine Gesinnungs- oder Glaubensgenossen manifestierten (vgl. Forum in Nr. 57, S. 4ff).

Im Jahre 2004 hatten wir erstmals auf die weitgehend unbekannten, weil totgeschwiegenen Erkenntnisse Rudolf Menzers zur Konstitutionsfrage hingewiesen. Wir erlebten daraufhin einen Sturm der Entrüstung gegen diese sachlich-logischen Enthüllungen durch Jünger des selbsternannten “Konstitutionspapstes” Rudolf Saacke. Um 1980 hat Saacke aus rein opportunistischen Gründen ein entkriminalisiertes Konstrukt der Konstitutionsfrage erfunden, von welchem er hoffte, dass die braven Mitglieder der AAG es eher akzeptieren könnten. Er hatte damals schon begriffen, dass die meisten nicht in der Lage sein würden, mittels der noch kaum entwickelten Bewusstseinsseele die furchtbaren und entlarvenden Fakten aufzunehmen. In den Zweigen werden nur die Empfindungs- und Verstandesseelen kultiviert; über die Bewusstseinsseele wird nur schwadroniert. Einige Klärungen der relevanten Fakten finden sich in unserem Konstitutionsartikel in Nr. 39 (2004).

Hier ein Versuch zur weiteren Klärung der leider oft verwirrend und vernebelnd dargestellten Angelegenheiten durch die “Konstitutions-Mafia” von Rudolf Menzer aus dem Jahre 2007.

Weiter ein Beitrag des Juristen Manfred Kölsch: Alle sind Sieger auf Kosten des Ansehens Rudolf Steiners.

Am 15. November 1988 durfte Heinz Binder im Lübecker Zweig über das Thema «Verdrängte Versäumnisse – zur Gesellschaftsfrage» sprechen. Laut seinen eigenen Angaben sollen sich eine ganze Reihe von Damen während des gesamten Vortrages die Ohren zugehalten haben! Das Manuskript ist inzwischen als Broschüre erhältlich.

Bald nach der “Urnen-Bestattung” in Dornach wurde auch die Urne Ita Wegmans in La Motta “der Natur übergeben”. Hier ein entsprechender Erlebnisbericht von Theo Erik: Die Urne Ita Wegmans.

Die Camphill-Bewegung geniesst bei den Anthroposophen ein hervorragendes Ansehen und trotzdem ist es angebracht, diese “okkulte” Bewegung zu durchleuchten, wie dies unsere Freund Theo Erik seinerzeit gemacht hat.

Rudolf M. Biedermann, der die letzten Jahre seines Lebens intensiv der Kaspar-Hauser-Forschung gewidmet hatte, schrieb Wilfried Hacheney, dem Verfasser des Buches Vom Geschöpf zum Schöpfer einige kritische und persönliche Anmerkungen.

Auf die Gedanken- und Erkenntnisarbeit wird bei den Zweig-Anthroposophen tatsächlich wenig Wert gelegt. Man redet zwar unaufhörlich von einer Bewusstseinsseele, ohne aber die geringste Ahnung davon zu haben, wie diese auszubilden wäre. Mit Meditieren im “stillen Kämmerlein” ist dies nämlich nicht möglich! Diese “Entwicklung” ist allerdings kein Zufall, sondern entspricht dem Ziel der inneren Gegnerschaft auf den Führungsetagen. Mit einem entsprechenden Beitrag über die Denkblockaden bei den Zweiganthroposophen wollten wir vor Jahrzehnten schon auf diesen Umstand aufmerksam machen.

Hier einige Gedanken Wolfgang Schumachers zu Tagebuch-Eintragungen von Albert Steffen: Der Klub der toten und lebenden Verräter.

Letzte Aktualisierung dieser Rubrik: 26.03.2021