Presse – Kommentare – Öffentlichkeit


 „Steiner Studies“ vs. „Rudolf Steiner Institut“ – Gegensatz oder nur eine Schmierenkomödie?

Der sich an den von Christian Clement (Hrsg. der SKA) herausgegebenen Zeitschrift Steiner Studies entzündete Konflikt erscheint so, als hätten wir es auf der einen Seite mit Clement und weiteren Gegnern der Anthroposophie zu tun, auf der anderen Seite aber mit den „wahren“ Anthroposophen, die Rudolf Steiner wieder einmal verteidigen wollen. Leider ist die tatsächliche Situation viel heimtückischer,

denn der Hauptsprecher dieser „Verteidiger“ der Anthroposophie ist Friedwart Husemann, dessen Hang zur „New-agisierung“ der Anthroposophie eine inzwischen offenkundige Tatsache geworden ist.[1]

Mit dabei ist ausserdem Roland Tüscher, der Herausgeber von „Ein Nachrichtenblatt“, der zusammen mit Bela Szoradi kürzlich als eine Art „Gegenpol“ zu Clements „Steiner Studies“ ein „Rudolf Steiner Institut“ begründet hat, für das er zunächst Millionen sammeln will, und das früher oder später offenbaren wird, wie materialistisch-intellektuell und zudem elitär Tüschers und Szoradis Verständnis der Anthroposophie sein möchte.[2] [Insofern dürfte sich seine beanspruchte „Gegnerschaft“ eher als eine„Verwandtschaft“ mit Clement, Zander & Konsorten entpuppen.

[1]  Vgl. hierzu: Offener Brief an F. Husemann zu Iris Paxino

       https://ignisverlag.com/wp-content/uploads/2019/04/Offener-Brief-an-F.-Husemann.pdf

        – sowie: Offener Brief an F. Husemann zum Pfad der Erkenntnis

        https://ignisverlag.com/wp-content/uploads/2019/08/Offener-Brief-an-Husemann-zum-Pfad-der-Erkenntnis.pdf

[2]   Vgl. dazu: “Die Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie. Was ist Wissenschaft in der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners?”

        https://ignisverlag.com/wp-content/uploads/2019/10/Die-Wissenschaftlichkeit-der-Anthroposophie.pdf

       – sowie: “Die Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie”, Teil 2: 

        https://ignisverlag.com/wp-content/uploads/2019/12/Wissenschaftlichkeit-der-Anthroposophie-2.-Teil.pdf

       – oder: Die Reaktion auf die Ablehnung des Artikels von Irene Diet:   https://ignisverlag.com/reaktionen/#more-6337

Diese Beiträge waren teils auch in unserem Rundbrief erschienen (Nrn. 123-130).

«Egoisten – Die bloggenden Anthropotanten» – brachte am Sonntag, dem 17. November 2013, einen längeren Kommentar unter dem Titel «Symptomatologie als “Lügenhaftigkeit und Verleumdungssucht“».

Ähnlich klingen die Beiträge aus dem «Waldorfblog» , wie z.B. «Die Farbe des Astralleibes ist Privatsache. Über eine gewisse Differenz von Geographie, Zoologie, Esoterik und Ideengeschichte».

Am 20. Januar 2014 erschien dort: «Willy, Thomas und der Wolf im Schafspelz».

Im April 2014 erschienen Aufzeichnungen von Peter Staudenmaier: «EU und Ukraine: Neues von der angloamerikanischen Weltherrschaft», der u.a. auch eine kritische Geschichte der Anthroposophie im Nationalsozialismus publiziert hat.

In all diesen Beiträge wird die These vertreten, dass es nicht die geringste Verschwörung innerhalb der freiheitlichen westlichen Welt gibt und dass mit Christian Clement die “Nobelitierung” Rudolf Steiners begonnen hat. Bei den Egoisten kommentierte Michael Eggert die «Alleinvertretungsrechte und Deutungshoheit in Bezug auf Rudolf Steiner».

Christian Clement veröffentlichte auf seiner Seite unseren öffentlichen “Dialog” vom Nov. 2013. Hier der direkte Zugang zu dieser längeren Auseinandersetzung.

Rüdiger Keuler brachte in seiner Zeitschrift «Pelagius-Seminar» zwei Besprechungen zu unserem «Graubuch Anthroposophische Gesellschaft». Ein Redaktionsmitarbeiter einer Schweizer Zeitschrift hatte seinerzeit eine sehr anerkennende Besprechung des “Graubuchs” verfasst. Leider war man bei der “betroffenen” Redaktion nicht bereit, diese auch zu veröffentlichen. Deshalb hat sie uns der Verfasser zur Veröffentlichung – ohne Nennung seines Namens – überlassen.

Heftige Reaktionen löste das Buch von Irina Gordienko aus: Hetz- und Kampfschriften, sowie Leserbriefe zur englischen Ausgabe ihrer Studie und die Konsequenzen dieser Veröffentlichungen für den Herausgeber des “Newsletter” der AG in England, Tom Raines. Alles ist aufgeführt im Dossier Prokofieff. In Odessa war im Jahre 2000 eine Kampfschrift von Valerij Korschikov gegen Irina Gordienko und Gennadij Bondarew erschienen: «Die Verfinsterung des Herzens und das Licht wahrer Menschlichkeit». Die wesentlichen Teile sind hier übersetzt.

Hermann Keimeyer schrieb zu Dr. Karl-Heinrich M. Uhlenrieds Buch «Kernenergie und “Dritte Kraft”», Basel 2002, in seinem Anti-Atom-Orientierungs-Aufruf eine äusserst negative Buchbesprechung, die teilweise auch in den «Mitteilungen aus der anthroposophischen Bewegung», Nr. 115, Michaeli 2003, S. 32-35 abgedruckt worden war. Man hatte dort angeblich darum gebeten. Dass Hermann Keimeyer seine boshafte Einschätzung des Buches/Autors nicht ganz ernst gemeint hatte, liess er mir in einem Telefongespräch durchblicken: “Es ist ja in jedem Fall Reklame für das Buch.”

Zur versuchten Klonung der Weihnachtstagungsgesellschaft (AAG) an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung an Weihnachten 2002 in Dornach erschienen in mehreren CH-Zeitungen (Mittelland Zeitung, Aargauer Zeitung etc.) Ende Dezember 2002 unsere Darlegungen. Postwendend gab es auch zustimmende Leserbriefe. Allerdings gab es auch heftigen Widerspruch in den üblichen Phrasen durch den hohen AAG-Funktionär Hans Hasler, wie uns die Aargauer Zeitung per Fax mitgeteilt hat. Hans Hasler war damals auch für den “Saalumbau” leitend verantwortlich, und er gab in einer internen Publikation zu, dass der Umbau völlig ins Stocken geraten war. Erst nach der Entfernung der Urnen aus dem Goetheanum, ging dieser Umbau erfolgreich weiter! Rudolf Steiner musste also erst aus dem Goetheanum entsorgt werden, damit man diesen okkulten Wahnsinn veranstalten konnte. Man vgl. dazu den “Tod des Goetheanum“, sowie den Skandal dieser “Urnenbestattung“. Ein Jahr nach diesem okkulten Putschversuch erlitt dieser vor Gericht den erhofften juristischen Schiffbruch. Ziel dieses Verwaltungsvorstands war nämlich, am ehesten vergleichbar mit der “Unfehlbarkeit des Papstes”, sich von den ‘ausgewählten’ Mitgliedern okkult-esoterische Kompetenzen bestätigen zu lassen.

Nicht erst seit der kürzlichen Gründung der Sekte “Offene Anthroposophie” (vgl. Nr. 130) kämpfen unsere Anthro-Bolschewiken gegen die Idee, oder besser Erkenntnis, von weltweiten Verschwörungen geheimer Kreise gegen die Zivilisation. Im Jahre 2003 hatten wir dazu folgenden Beitrag gebracht.